Mach mit, rette Deinen Stadtteil…

Willkommen auf unserer Website.

Wir sind die Interessengemeinschaft „Rettet Horn“ und wollen eine (deutlich) verbesserte Bauplanung von Stadt und Hochbahn erreichen, wenn die Verlängerung der U4 in die „Horner Geest“ umgesetzt werden soll.

SPD und Grüne wählen Kahlschlag - der Planfeststellungsbeschluss ist da. 13.02.2020
SPD und Grüne wählen Kahlschlag – der Planfeststellungsbeschluss ist da. 13.02.2020

Hallo zusammen,

am 13.02.2020 wurde der Planfeststellungsbeschluss veröffentlicht.
Hier ist der offizielle Link:

https://www.hamburg.de/bwvi/np-aktuelle-planfeststellungsverfahren/13590452/u4-horner-geest/

Nun muss juristisch vorgegangen werden.

Horn und die Natur brauchen jetzt eure Unterstützung.

Rettet Horn Flyer 01 2020
Rettet Horn Flyer 01 2020

 

Rettet Horn - Keine U4-Verlängerung auf Kosten der Natur, Umwelt und Menschen

Auf allen nachfolgenden Teilen dieser Webseite stellen wir allen Interessierten unsere Links und weitere Materialien kostenlos zur Verfügung.


Wir treffen uns alle 14 Tage dienstags im Stadtteilhaus „Horner Freiheit“ (Am Gojenboom 46, 22111 Hamburg) um 18:30 Uhr.

Aktuell ist das Stadtteilhaus bis auf weiteres geschlossen. Wir informieren über die nächsten Termine, sobald wir Neuigkeiten haben.

Bleiben Sie bitte alle gesund.


Material zum Download:

Unterschriftenliste 06/2019

Flyer Kundgebung 09.01.2020


Für sachliche und begründete Kritik sowie für weitere Fragen stehen wir als Interessengemeinschaft gerne zur Verfügung.

Bei diesem Vorhaben scheinen alle in der Bürgerschaft vertretenen Parteien einmal einer Meinung zu sein – für die U4 Erweiterung zur Horner Geest. Die Hochbahn vertritt den Standpunkt U-Bahn ist toll. Ja, aber – sicher hätte dieser Ausbau für einige Anwohner irgendwann auch Vorteile. Doch mit diesen immensen geplanten Bau-Kosten (250 Mio. Euro je km) und den damit einhergehenden langjährigen Einschränkungen sowie einer mehrjährigen Umweltbelastung mit Lärm, einem erheblichen dauerhaften Anstieg von Kohlenstoffdioxid (Co2), da viele Bäume und Sträucher gerodet werden sollen, Dreck und Staub sowie zusätzlichem Baustellenverkehr, sind wir der Meinung, dass in diesem besonderen Fall ein Ausbau für nur zwei U-Bahnhaltestellen – zur Zeit gibt es 4 Bushaltestellen, die wegfallen würdenauf lediglich 1,9 km Strecke, nicht vertretbar ist. Die von den Verantwortlichen genannte Nutzung von 13.000 Personen oder Fahrten entspricht bei Weitem nicht der Realität, da es in diesem Einzugsgebiet insgesamt nur 13.000 Einwohner gibt.


Wir haben uns zusammengefunden, um gemeinsam den Hamburger Senat, die Bürgerschaft sowie die HOCHBAHN als ausführendes Unternehmen zu einer Korrektur des Bauverfahrens für die U4-Ausfädelung in die Horner Geest (entlang der Manshardtstraße bis zur Dannerallee) zu bewegen. Wir haben gute Gründe dafür.

Im Zentrum unserer Kritik steht die geplante Umsetzung des Projektes auf der einen und die Sinnhaftigkeit der U4-Verlängerung auf der anderen Seite.

Wir sind der Meinung, dass es eine Umsetzung sein sollte, die für den Menschen, die Natur und die Umwelt nicht nur verträglich ist, sondern auch nachhaltig sein sollte, damit Horn lebenswert und der städtebauliche Charakter der Manshardtstraße erhalten bleibt.
Die massive Baumaßnahme würde für die Horner einen sehr starken Einschnitt in die Lebensqualität für mindestens 7 Jahre bedeuten. Die politischen Akteure sind sich dieser Einschnitte sehr wohl bewusst, so sagte der SPD Politiker Falko Droßmann in einem 90,3 Interview „das werden harte Jahre werden, keine Frage“.

Bei der Auseinandersetzung mit der U4 Verlängerung haben uns die Planfestellungsunterlagen der Hochbahn aufgezeigt, dass die Sinnhaftigkeit dieses 511 Millionen-Projektes in Frage gestellt werden darf. Die Experten der Hochbahn kommen nämlich selbst zu dem Ergebnis, dass die Busse die steigenden Fahrgastzahlen bewältigen könnten. Es bedürfe lediglich eines Kapazitätsausbaus der bestehenden Buslinien, um die zusätzlichen Bedarfe in Zukunft abzudecken (Anlage 02.00 – Planfeststellungunterlagen).
Warum der Senat diese Lösung nicht in Betracht gezogen hat, ist sehr traurig.
Dass das gesamte Projekt volkswirtschaftlich sogar fragwürdig ist, zeigen die Berechnungen der Hochbahn. Der Nutzen-Kosten-Faktor liegt nur bei 1,1. Diese Zahl sagt aus, dass der Nutzen gerade über den Kosten liegt. Wir haben uns mit der Berechnung beschäftigt und festgestellt, dass viele hohe Investitionskosten unberücksichtigt blieben. Dieser Faktor wäre wahrscheinlich anders ausgefallen, wenn alle Kosten berücksichtigt worden wären.  Nur weil der Faktor > 1 ist, kann die Stadt Hamburg einen Bundeszuschuss von bis zu 170 Mio. Euro bekommen (gem. Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz). Leider ist die Nutzen-Kosten-Berechnung nicht für die Allgemeinheit zugänglich. Und das, obwohl es in Hamburg ein Transparenzgesetz gibt.

Sollte die Umsetzung in der vom Senat geplanten Weise erfolgen, werden die negativen Folgen für die Natur, Umwelt und die in Horn und Umgebung wohnenden Menschen sehr drastisch sein. Die Politik ist sich der Folgen wohl bewusst:

— Während der Bauzeit müssten Buslinien und Haltepunkte verlegt werden. Grundsätzlich würden die beiden Haltestellen Sandkamp + Rudolf-Roß-Allee wegfallen. Längere Fußwege dürften damit für die Bewohner unausweichlich sein. Besonders auf Gehhilfen angewiesene Personen und Mütter/ Väter mit Kinderwagen würden darunter vermutlich sehr leiden.

— Durch die massive Baumaßnahme an der Manshardtstraße würde sich der Verkehr auf die umliegenden, bereits schon jetzt verstopften Straßen, verlagern. Es sind Umleitungen durch kleine Seitenstraßen geplant. Wir sorgen uns um die Sicherheit der Kinder. Ebenso, ob im Notfall der Notarzt und die Feuerwehr schnell zur Stelle sein könnten.  

— Auch die Lärmbelästigung dürfte vielen Hornern zu schaffen machen. Der durch Bauarbeiten und LKW bedingte Lärm (bis zu 20.000 LKW-Fuhren sollen den Aushub hin und her transportieren, auch durch kleinere Wohnstraßen) dürfte nicht ohne Einfluss auf die Gesundheit bleiben. Der zu erwartende Lärm würde sich sehr wahrscheinlich negativ auf die Kommunikation, die Erholung und die Entspannung der Horner auswirken. Anzumerken ist, dass Lärm ein Wirtschaftsfaktor ist. Mehr als 150 Mio. € zahlen die Berufsgenossenschaften jährlich wegen lärmbedingter Frühinvalidität. Gemäß der Hochbahn würden Überschreitungen der Richtwerte der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm – Geräuschimmissionen“ auftreten – bis zu 88 dBA. Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen würden keine vollständige Abhilfe schaffen können. Die Hochbahn empfiehlt den Hornern die Fenster geschlossen zu halten. Leider sind die Fenster die größten Schwachstellen bei der Lärmdämmung. In Horn sind über 90% der Häuser älteren Datums. Hinzukommt, dass geschlossene Fenster im Sommer keine Erholung bieten.

— Die massive Baumaßnahme würde einen sehr drastischen Einfluss auf die Natur, die Umwelt und das Klima bedeuten. Mindestens 770 Bäume und Sträucher sollen gerodet werden. Das bedeutet für viele Tiere in der Manshardtstraße, dass ihr „Wohnort Baum“ vernichtet werden würde. Aufgrund der schlechten Luftverhältnisse in Hamburg hat der BUND vor einigen Wochen die Bürgerschaft aufgefordert den Klimanotstand auszurufen. Warum aber der große Altbaumbestand in Horn wegfallen soll, verstehen die Menschen nicht.  Gerade die Bäume agieren als Luftreiniger (Umwandlung von CO2 in Sauerstoff). Bereits ein einziger der sehr großen Bäume kann eine Absorptionsfläche von etwa 1200-1500 Quadratmetern bieten. Dadurch würde etwa 1,7 kg Sauerstoff pro Stunde produziert werden. Mit diesem können 50 Personen eine Stunde lang atmen (Freiburger Biologe und Pflanzenphysiologe Edgar Wagner). Leider können die Bäume nur zu einem kleinen Teil nachgepflanzt werden. Etwa 550 Bäume könnten in Horn als Ersatz gepflanzt werden, sagen die Politiker. Eigentlich müssten es aber 2.000 Bäume sein, so die Experten der Hochbahn. Den entsprechenden Platz hierfür gebe es jedoch vor Ort nicht.  Der Altbaumbestand an der Manshardtstraße ist auch deshalb so wertvoll für die Menschen, weil die Bäume als Lärmschutzwall dienen und Schatten und Kühle spenden.

Daneben bieten die Bäume in der Manshardtstraße Schutz für 41 zum Teil auf der roten Liste stehende Vogelarten und 7 geschützte Fledermausarten. In Deutschland sind 25 Fledermausarten heimisch. In Hamburg gibt es noch 14. Wir fordern, dass Fledermäuse in Horn angesiedelt bleiben. Ihr Schutz wurde sogar in mehreren Gesetzen verankert: 1993 wurde durch die Bundesrepublik Deutschland das „Gesetz zum Abkommen zur Erhaltung der Fledermäuse in Europa“ verabschiedet. Außerdem sind Fledermäuse laut § 20e (1) Bundesnaturschutzgesetz in Verbindung mit der Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung als „vom Aussterben bedrohte“ Tiere besonders geschützt. Es sind die Brut-, Wohn- und Zufluchtsstätten dieser Tiere gegen Entnahme, Beschädigung und Zerstörung geschützt.
Dass keine Zufluchtsstätten der nachtaktiven Tiere zerstört werden würden, konnte die Hochbahn nicht garantieren.

— Wie es sich mit dem Grundwasser verhalten würde, ist auch unklar. Der Grundwasserpegel in der Horner Geest ist bereits auf einem sehr hohen Niveau. Durch die massive Baumaßnahme bestünde die Gefahr, dass Grundwasser in die Häuser eindringen würde. Die Hochbahn würde zwar versuchen das mit allen Mitteln zu vermeiden, ob das am Ende gelingen würde, bleibt ungewiss.

— Das Horner- und das Schiffbeker Moor gehören zum Leben der Horner dazu. Durch die massive Baumaßnahme würden diese teilweise zerstört. Ob die Moorfrösche das überleben würden, ist sehr fraglich.

— Durch die Bauarbeiten müsste die U-Bahn-Station Horner Rennbahn für mindestens 8 Monate gesperrt werden. Es gäbe einen Schienenersatzverkehr zwischen Legienstraße und Rauhes Haus. Vor allem die Bahnfahrer werden im Berufsverkehr darunter zu leiden haben. Daneben müsste für den Bau des Kehrgleises auch die U-Bahn-Station Burgstraße für einige Monate gesperrt und durch einen Schienenersatzverkehr bedient werden.

— Die Galopprennbahn Hamburg-Horn würde zum Teil zur Ablagestelle für das Erdreich, das getrocknet werden muss.

— Während der Bauzeit von mindestens 7 Jahren würden fast 1000 Parkplätze für Anwohner wegfallen.

— Das Bauprojekt würde das Aus für ein beliebtes Restaurant an der Horner Rennbahn bedeuten.

Wir sind eine Gruppe von an der Lebensqualität vor Ort interessierter Hornerinnen und Hornern. Wir sind der Meinung, dass die Natur und Umwelt in Horn geschützt werden muss. Die Erhaltung von urbanem Grün ist eine lohnende Investition. Viele Städte und Gemeinden erkennen das dieser Tage an.

Weil die U-Bahn auch zu einem Großteil mit einem Schildvortrieb unterirdisch gebaut werden könnte, fordern wir den Senat auf, darüber nachzudenken. Wir sind der Meinung, dass Mehrkosten von ca. 10-15% zur Erhaltung der Natur und Umwelt das rechtfertigen. Wir brauchen die Luft zum Atmen.

Wir haben bereits mehr als 4500 Stimmen gegen das Projekt gesammelt.

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Unterstützung – über jede Hilfe, um ein besseres Bauprojekt für eine U4-Verlängerung in Richtung Horner Geest zu erreichen.

Und ganz wichtig: Zum jetzigen Zeitpunkt liegt weder ein Planfeststellungsbeschluss vor noch wurde eine Baugenehmigung erteilt.

30 Gedanken zu „Mach mit, rette Deinen Stadtteil…“

  1. Hallo an die naturliebenden und lebensinteressierten Menschen in unserem Quaree in Horn,

    alles was der rot-grüne Senat uns Menschen, den Bewohnern und demokratischen Wählern im Stadtteil Horn da zumutet w i d e r s p r i c h t in allem der Ratio
    und dem Quartiersleben von und hier lebenden Menschen, vorallem aber dem Umweltgedanken der nun endlich „entdeckt“ wurde von ganz links bis ganz rechts.

    Da unterstützen lautstark über alle Medien diese Leute in der Hamburger Politik jedes freitägliche Protestieren von Kindern um deren Zukunft weil die Natur und die Umwelt kaputt geht und andererseits will dieser rot-grüßen Senat gedanklos eine Natur mit allem was da kreucht und fleucht an Leben einfach so platt machen – und das nur aus profitgründen und des schnöden Mommons wegen, denn kein anderer Grund ist zu akzeptieren!

    Wir werden uns weiter gegen dieses unsinnige Vorhaben sträuben – wir wollen keine Steppenlandschaft für die nächsten 50 Jahre – wir wollen umweltverträglichen ÖPNV mit klima-freundlichen Bussen, die für die wenigen Minuten Fahrzeit bis zur U-Bahn Horner Rennbahn ausreichend sind.

    Alles andere ist Frevel an Mensch und Natur und widerspricht zutiefst dem KERN der Partei Die GRÜNEN und dem Prinzip des SOZIALEN und DEMOKRATISCHEN
    der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

    Klaus-Dieter Wohlgemuth

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    1. Sehr geehrter Herr Wohlgemuth,
      wie ich Ihnen bereits am 10.8.19 persönlich schrieb, bestätigt uns Ihr Kommentar sehr in unserem Engagement. Vielen Dank dafür.
      Wir planen noch einige Aktionen und werden Sie auf dem laufenden halten.
      Beste Grüße
      Erika Martens

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  2. Ich habe großen Respekt vor den Mitgliedern der IG/AG. Toll, nicht alles hinzunehmen, was von oben…kommt und demokratische Mittel zu nutzen. Eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit, wie ich finde. Wahrscheinlich sind NABU und BUND im Boot. Wusstet ihr, dass Bienen extrem lärmempfindlich sind? Danke auch in ihrem Namen für euer Engagement!

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    1. Hallo Andrea,
      vielen Dank für deinen positiven Zuspruch – ich habe dir ja eben auch persönlich geschrieben.
      Dass Bienen sehr lärmempfindlich sind, wusste ich tatsächlich noch nicht. Diese Information nehmen wir mit zu unseren Argumenten.
      Beide Umweltorganisationen haben sich zur offenen Bauweise sehr kritisch geäußert. Wir hoffen sehr, dass sie auch weiterhin am Projekt
      dranbleiben. Leider gibt es ja gerade in Hamburg sehr viele Projekte, die nicht im Einklang mit der Natur sind.
      Vielleicht hast du Zeit bei einer oder beiden geplanten kommenden Aktionen von uns dabei zu sein.
      Beste Grüße
      Erika

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  3. Für alle Kinder der Natur, welche uns jeden Tag sichtbar den Schöpfer zeigt, der doch angeblich so verborgen ist, möchte ich hier die Worte unseres großen Freiheitsdichters Friedrich Schiller wiederholen:
    „Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.“
    Die Politiker aller Parteien sind unsere Diener und wir bestimmen als Bürger ihr Kommen und Gehen. Bei der Wahl zur nächsten Bürgerschaft sollten wir es
    allen sogen. Volksvertretern, die nur ihre eigenen Interessen kennen, faustdick hinter die Ohren schreiben. Wenn nötig, dabei richtig aufdrücken.

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    1. Sehr geehrter Herr Bartsch,
      sehr gut formuliert. Ja, es lohnt sich auf jeden Fall sich zu engagieren.
      Vielleicht dürfen Sie bei den kommenden Aktionen auf Sie zählen?
      Beste Grüße
      Erika Martens

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    2. Sehr geehrter Herr Bartsch,
      Sie haben so Recht.
      Ich hoffe sehr, dass alle Bürger in Horn, Hamm, Borgfelde, Billstedt und Wandsbek, die von diesem Wahnsinns U-Bahnbau und dem damit verbundenen Verkehrsinfarkt u.a. vielen Problemen sehr betroffen sein würden, diese Aroganz der Macht = Rot-Grün, denen wir Bürger sch….egal sind, nicht noch 1 Stimme geben!
      Ich dachte früher mal, dass die regierende Partei die Interessen der Bürger vertritt. Das ist ja leider hier im Moment nicht der Fall.
      Regieren die nur für sich selber?

      Eine Partei, die die Sorgen und Ängste der Bürger Ernst nimmt, war die ganze Zeit, auch bei der Podiumsdiskussion am 12.11.19 die Partei Die Linke Heike Sudmann.
      Fragte, ob es nicht einfach mal mit besserer Bustaktung versucht werden kann?
      Warum fährt denn dieser Bus 261 oft nur alle 20 Min.?
      Wenn einer ausfällt, dann wartet man 40 Min.
      Und morgens und nachmittags mal mit langen umweltfreundlichen Hybridbussen versuchen?
      Hans-Jörg-Schmidt und Farid Müller konnten darauf leider keine klugen Antworten geben.
      Nur es wurde ja mal 2015 im Koalitionsvertrag beschlossen, als man noch keinen Klimanotstand kannte.
      Viele Grüße
      Sylvia Lucht

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    1. Hallo Herr Kock,
      vielen Dank für den Hinweis, da sind wir natürlich mit dabei. Wir haben Ihre Unterschriftenliste bereits ausgedruckt und Unterschriften gesammelt. Gut, dass Sie sich für die Einhaltung von Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden durch die Stadt engagieren.
      Wir drücken die Daumen.
      Beste Grüße
      Erika Martens

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  4. Hallo,
    mit Beginn der vorbereitenden Arbeiten in der Manshardtstr. Ecke Schiffbeker Weg haben wir als Anwohner der Märchensiedlung schon die ersten Probleme.
    Trotz massiver Beschwerden bei der Polizei wegen div. Verkehrsverstöße (befahren einer Einbahnstr. in falscher Richtung und teilweise extremen Geschindigkeitsüberschreitungen, ich denke so 50-80 km/h im Wohngebiet Zone 30) will sich die Polizei Billstedt nicht darum kümmern.
    Wir als Anwohner hätten das zu „erdulden“, mussten wir uns beim Telefonat mit der Wache anhören – ist das zu glauben?
    Das ist doch ein toller Auftakt des Baubeginns und auch zu Ihrer Initiative „In Hamburg schaut man hin“.
    Das gilt offensichtlich aber nur für andere Hamburger Stadtteile…
    Mal sehen wo das Ganze noch hinführt

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    1. Hallo Manfred,
      entschuldigen Sie bitte die späte Resonanz auf Ihren Kommentar.
      Das ist ja wirklich nicht zu fassen.
      Vor allen Dingen ist die Hauptfrage: Handelt es sich wirklich schon um vorbereitende Maßnahmen? Denn es liegt wie bisher kein
      Planfeststellungsbeschluss vor und eine Baugenehmigung gibt es ebenfalls nicht. Vielleicht mögen Sie sich einmal bei der Stadt
      erkundigen?
      Um all die offenen Fragen einmal zu stellen, haben wir am Dienstag, den 12.11.2019 von 19.00 – 21.00 Uhr in der „Horner Freiheit“,
      Am Gojenboom 46 einen Politik-Talk mit Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten geplant, zu dem wir Sie hiermit einladen möchten.
      Wir bleiben dran.
      Beste Grüße
      Erika

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  5. Betrachtet man die bisherigen Kostenschätzungen liegen diese meist weit unter den späteren wirklichen Kosten. Die Nutzen/ Kosten- Schätzung ist äußerst knapp. Absicht, dass es gerade noch hinkommt? Wenn die Kosten wie bisher fast immer aus dem Ruder laufen, ist der 1,1-Faktor dahin! Die Begründungen mit diesem Faktor für die Ausführug zu stimmen ist Schönrechnerei!!

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  6. Ich finde es gut, wenn man die Handlungen der Politik kritisch hinterfragt. Ich denke auch, dass man die Umsetzung des Projektes U4-Verlängerung besser gestalten könnte und wünsche mir mehr Möglichkeiten der smitwirkung über das Oberflächliche hinaus. Allerdings sehe ich in keinem der von Ihnen genannten Punkte einen Grund die U4 nicht zu bauen. Wir müssen weg von einer Autofahrer-zentrierten Verkehrspolitik. Und allen Kosten-Nutzen-Schätzungen zum Trotz hat die Vergangenheit bisher IMMER gezeigt, dass ein gutes Angebot auch eine Nachfrage schafft, wo es vorher keine gab.

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    1. Hallo Tarik,
      da liegen wir mit unserer Meinung nicht weit weg von Ihrer. Hamburg braucht sinnvolle Investitionen in den ÖPNV-Ausbau. Ein Nutzen-Kostenfaktor von 1,1 zeigt allerdings, dass die Investition an der Horner Geest volkswirtschaftlich nicht so sinnvoll ist. Hinzukommt, dass die Haltestelle Horner Geest zum Endbahnhof für Busse werden soll. Das Ziel soll es doch sein, zukünftig mehr Menschen zum ÖPNV zu bringen und die Straßen zu entlasten.

      Statt auf weniger Busse zu setzen, sollen nach der jetzigen Planung mehr Busse durch Horn fahren. Warum also nicht gleich die U-Bahn so planen, dass viel mehr Menschen diese nutzen könnten. Das wäre mit einer Verlängerung bis Jenfeld möglich. Dann würde auch der Schildvortrieb günstiger werden. Darüber hinaus müssen Anreize entwickelt werden, um den Autofahrer davon abzuhalten weiter den PKW zu benutzen. Dazu zählen neben den Fahrpreisen auch das Vorhandensein von Parkplätzen. Diese fehlen gänzlich bei dem jetzigen Plan.

      Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen. Die Bürgerinitiative ist nicht gegen den ÖPNV. Wir lehnen nur den jetzigen Bauplan der offenen Bauweise ab. Im Wesentlichen soll aus finanziellen Gründen der Schildvortrieb nicht zum Einsatz kommen. Voraussichtlich wird ein hoher zweistelliger Millionenbetrag mehr benötigt. Dieses wiederum würde die Natur, Tiere, Anwohner und auch den Straßenverkehr entlasten. Dass die Stadt Hamburg gewillt ist, einen höheren Einsatz pro Kilometer U-Bahn zu bauen, zeigt sich an der geplanten U5. Hier kostet alleine jeder Kilometer voraussichtlich über 100 Millionen Euro mehr ca. (360.000 EUR pro km). Warum darf der Ausbau zur City Nord so viel mehr kosten wie in Horn? Die U5 wird übrigens auch größtenteils im Schildvortrieb gebaut.

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  7. Mit dem Planfeststellungsbeschluß vom 13.02.20 ist die Verlängerung der U4 auf die Horner Geest zugelassen worden. Da das Fahrgastaufkommen auf dieser kurzen Strecke weit unterhalb der Kostendeckung liegt und der Kosten-/Nutzen-Faktor von 1,1 bekanntlich von niemand nachvollzogen werden kann, müssen leider andere Maßnahmen gegen die Vollstreckergehilfen der Politik aufgezogen werden. Kein anständiger Bürger dieser Stadt darf hinnehmen, daß unsinnige Großprojekte auf Teufel komm raus durchgeboxt werden, nur weil die SPD-Bonzen irgendwann einmal ein dummes Versprechen vor der Wahl abgegeben haben. Wir Bürger wissen, daß eine Idee nicht weiterverfolgt werden sollte, wenn sie weder innovativ noch sinnvoll ist. Bei der U4-Verlängerung verdienen nur die Unternehmer der beteiligten Baufirmen. Unsere Kinder und Enkel müssen für die jahrzehntelangen Subventionen aus dem Steueraufkommen ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Das Geld
    fehlt dann auf vielen anderen Baustellen in dieser Stadt. SPD und Grüne stellen sich gemeinsam gegen die wirtschaftliche Vernunft und beide verdienen daher nur eine Antwort: Keine Wiederwahl, sondern Abwahl

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    1. Sehr geehrter Herr Bartsch,

      wie Recht Sie haben.

      Nun hoffen wir mal sehr, dass die Wähler dieses auch verstanden haben u.auf jedem Fall im Bereich Mitte kaum Jemand Rot-Grün wählt.

      Ich möchte keine Regierung, denen die Probleme, Sorgen und Wünsche von uns Bürgern Scheißegal ist.
      Und denen auch noch die Sorge um das Klima nicht interessiert.

      Aus dem Grunde Nie wieder die Grünen!!

      Die Horner sind sehr entsetzt über diese falsche Regierung, die nur die Steuergelder so sinnlos verschleudert.

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      1. Ja, das ist sehr richtig.
        Aber obwohl so geschätzt 80% der Bürger dagegen sind, sagten viele Bürger: die da oben interessiert ja nicht was wir Bürger wollen! Sehr traurig!
        Die da da oben wohnen ja auch nicht so nah und sind auch nicht so betroffen wie viele, viele Menschen.
        Ein Unding ohne groß die Bürger zu fragen, über sie und 10 Jahre von ihrer Lebenszeit zu entscheiden. Für einige Menschen die letzten 10 Jahre ihres Lebens.

        Angeblich für den Nachwuchs, die sich in 10 Jahren evtl. mal über eine U-Bahn freuen sollen, wenn sie es denn tun.
        Da allen Autofahrern das Bahnfahren eh zu teuer ist, wird wohl auch keiner sein Auto verkaufen oder stehen lassen und auf die U-Bahn umsteigen. Ich kenne Keinen.

        Aber Danke SPD + Grüne dass es euch Scheißegal ist, was wir Bürger möchten! Und ihr nur für euch entscheidet!

        Zu dem BUND, in dem ich auch gerade eintreten wollte und viel spenden, was ich aber jetzt nicht tun werde, weil die für den Ausbau dieser U-Bahn sind. Sagten selber sie finden ja diesen Ausbau von ÖPNV sehr gut und sinnvoll. Obwohl wir alle wissen, dass so viel Natur dafür zerstört wird. Was für den BUND Grund genug sein sollte dagegen zu sein.
        Und
        diese 2 Stationen völlig sinnlos sind!! Und NICHT nach Jenfeld weiter gebaut werden soll.
        Somit werden wohl jetzt alle im östlichen Bereich von Hamburg aus dem BUND austreten.

        Es ist wohl auch ein großer Unterschied, ob man Elbbrücken eine U-Bahn baut, wo keine Menschen wohnen
        oder
        in Horn, wo man fast durch die Wohnzimmer der Menschen baut !

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    1. Ich habe von Anfang an gesagt, Die werden nicht in Etappen bauen, sondern alles in einem Rutsch platt machen!
      Sie haben am Anfang natürlich gelogen, das sich die Balken biegen um die Leute ruhig zu halten.
      In der Propaganda Veranstaltung der Hochbahn in der Grundschule, haben Sie noch einmal alles aufgefahren was Sie haben, um die Gemeinschaft zu betäuben.
      Nun Haben Sie den Befehl gegeben, in der Manshardstraße, an verschiedenen abschnitten Bäume zu fällen, um die Menschen Schrittweise daran zu gewöhnen.
      Die, die gedacht haben, na ja, Ich lebe ganz am Ende der geplanten Strecke und werde erst in ein paar Jahren davon betroffen sein, denkste.
      Wie Ich gesagt habe, die werden alles in einem Rutsch platt machen und die Anwohner werden für die nächsten 10 Jahre in einer Mondlandschaft mit Höllenlärm leben, viel Spaß euch allen, mal sehen ob Ihr dann nach dem Wohl verdienten Feierabend oder an dem wohl verdienten freien Tag, entspannt und relaxt vor dem Fernseher sitzen könnt! Ganz zu schweigen mal aus schlafen zu können.

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      1. Hallo Sam,
        ja, auch die, die immer noch von nichts wissen, werden es dann erfahren und auch all die Autofahrer, die den Stau vorm Horner Kreisel Tag für Tag umfahren, werden es feststellen.
        Beste Grüße
        Erika

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    2. Hallo Herr Sam,
      danke noch für die Information. Es sollten 180 Bäume bis Ende Februar gefällt werden. Schrecklich. Wieviele waren es denn nun wirklich? BG Erika Martens

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      1. Warum werden den Bäume, auf höhe des EKZ Manshardstraße, jetzt schon gefällt, wenn doch wie diese Lügenbarone behauptet haben, in Ettapen gebaut werden soll!?
        Auf der Kasperletheater veranstaltung, hieß es, wir werden während der ganzen Bauphase für eure Fragen bereit stehen, ja wirklich? Versucht doch mal einen dieser Heuchler zu erreichen.
        Es läuft immer nach dem gleichen Schema, genau wie vor den Wahlen, es wird versprochen und danach gebrochen!
        Viele Menschen sind von dieser Vetternwirtschaft so angeekelt und überdrüssig, das Sie sich vom System abkoppeln und es werden immer mehr.
        In der ganzen Stadt werden ständig Bäume gefällt.
        Sie kommen einfach daher und fangen an die Flora und Fauna unseres Lebensumfeldes zu masakrieren.
        Ohne irgend jemanden zu fragen, Sie tun es einfach!
        Und wir stehen unmächtig davor, da wo vorher ein alter erhabener Schützender Baum stand, ist plötzlich nichts mehr, das ist sehr verstörend.
        Und das passiert ständig!
        Das zeigt uns doch, wie totalitär das Ganze ist, eine Behörde entscheidet, gibt die Befehle und schon stehst du und Ich vor vollendeten Tatsachen.
        Und man kann nichts dagegen tun.
        Die Kassen der Behörden sind prall gefüllt, das Geld muss ausgegeben werden, also werden Garten und Landschaftsbau Firmen beauftragt, diese Firmen sind im großen und ganzen autonom in Ihrer arbeit, das heißt Sie bekommen sehr selten direkte Anweisungen von den Behörden, was Sie fällen sollen und was nicht, Sie entscheiden selbst, da Sie der Behörde natürlich so viel arbeit wie möglich in Rechnung stellen wollen, kommt es nicht selten vor, das Sie ganze Stadtteile verwüsten!
        Ihr seht, all das nur des Komerzes willen und wir sind die Leidtragenden.
        Na dann Prost Malzeit

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  8. Die Bürgerschaft muß noch die Finanzierung des Großprojektes absegnen. Wann wird das geschehen? Wenn jeder der ca. 4000 Unterzeichner einen Obulus für juristische Schritte und damit für die unveräußerlichen Naturrechte aller Lebewesen zahlt, könnte den politischen Vollstreckern noch ins Gewissen gesprochen werden.
    Warum bleibt der BUND bisher passiv, obwohl er doch Mitgliedsbeiträge erhält (auch von mir)? Als Rentner habe ich für mich entschieden, der Stadt den Rücken zu kehren, wann immer es sich anbietet. Auf diese Weise sehe und höre ich nichts von den Missetaten der grünen und roten Politikheuchler in dieser zunehmend vermüllenden Stadtlandschaft. Sollen doch die Befürworter der Umweltzerstörung später den Abgesang feiern und dann verrecken.

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    1. Hallo Herr Bartsch,
      genau da bleiben wir auch dran. In Hamburg gilt die Schuldenbremse.
      Der BUND ist immer aktiv. Nur eine Klage gegen einen Planfeststellungsbeschluss muss wohl bedacht sein und ist sehr kostspielig.
      Bitte helfen und unterstützen Sie weiterhin gute Projekte.
      Beste Grüße
      Erika Martens

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  9. Im Wochenblatt steht das der Bau nächste Woche beginnt, Ich dachte wir hätten eine nie da gewesene Krise, Ich dachte jeder auf der Straße würde sich einer Todesgefahr aussetzten, Ich dachte es wäre Ausnahmezustand??
    Ok verstehe, die Hochbahn scheint ja Immun gegen das alles zu sein.
    Während die Menschen, wie die Kopflosen Hühner umher rennen, in einer Art weltuntergangsstimmung,
    Beginnt die Hochbahn mit dem Bau einer Erweiterungsstrecke, kontroverser und Paradoxer geht es nicht mehr!

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  10. moin moin

    Der erste Bauabschnitt ist ja leider bereits an der Rennbahn begonnen. Vor ca. 3 Wochen sind an den Haltestellen R.-R.-Allee und Stoltenstraße die Unterstände entfernt worden. Ich hab die Leute von den „Stadtmöblierern“ angesprochen, Kommentar lapidar: hier kommt ja eine U-Bahn hin. Falls die Haltestellen schon verlegt werden sollen hätte man es wenigsten vorher ankündigen können und solange warten können bis die Ersatzhaltestellen da sind. Wir, und mit uns viele Andere; wohnen seit Fertigstellung des HANSA- Viertels 1967 hier, sind also nicht mehr die Jüngsten. Man kann sich nicht mehr setzen bzw. bei Regen unterstellen. Wenn das so weiter geht haben wir ja über die Bauzeit noch so einiges zu erwarten

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    1. Tja, Peter Haster, das stimmt mit den Bushaltestellen nun schon für 7 J. zu entfernen u. kein Fahrplan mehr ist Schwachsinn. Denn eigentlich sollte die Bauerei Horner Rennbahn anfangen und nicht überall gleichzeitig. Aber mindestens die nächsten 7 Jahre haben wir einiges zu erwarten. Dies ist ja nur ein kleiner Anfang. Das war ja klar. Deshalb wurde auch mehrmals dagegen demonstriert und eine Bürgerinitiative hat sich dafür eingesetzt. Aber ob irgendwas Sinn macht, danach fragt keiner.
      Das sind mind. 511 Mio. die dafür nun verschleudert werden, obwohl es viel wichtigere u, sinnvollere Projekte gibt.
      Frage doch mal unseren SPD Oberklugscheisser Hans-Jörg-Schmidt, warum er das unbedingt durchzieht, obwohl die Horner Bürger es nicht möchten.
      Aber er möchte, dass sie ihn Alle wählen ha, ha. Nun hat wohl SPD für Horn verschissen.
      Er hat mal früher als Kind Dannerallee gewohnt und hatte so einen weiten Schulweg, immer bis Hammer Kirche und musste auch noch 1x Horner Rennbahn umsteigen vom Bus in die U-Bahn. Ist das nicht schrecklich? Deshalb hat er sich als kleiner Junge eine Bahn gewünscht, die ihn direkt vor seine Schule fährt. Obwohl gab es da nicht bereits das Gymnasium Marienthal? Denn hätte doch der arme Junge da zu Fuss hingehen können u. nicht sooo einen weiten Schulweg.
      Nun wohnt er da gar nicht mehr und ihn könnte es scheißegal sein. Aber gerade deshalb, interessiert ihn nicht die Bohne, was Bürger sagen.

      Hast du die Podiumsdisskusionen gehört? Linke, CDU und FDP gingen auf die Fragen der 300 Bürger ein, wegen der ganzen Probleme, die Bürger ertragen müssen.

      Nur SPD + Grüne reagierten gar nicht, waren wie weggetreten, keine Antworten.
      Man sagt auch in ein Ohr rein, auf der anderen Seite wieder raus.

      Also sowas wünscht sich kein Bürger mehr in Horn von solchen SPD u. „Grüne“ regiert zu werden, oh schande.

      Seit die „Grünen“ die ja nicht Grün heißen, weil sie für die Natur sind, da in der Politik so viel mitmischen, werden überall unnötigerweise die Bäume gefällt.

      Die „Grünen“ ha, ha. Aber das glauben immer noch so Viele.
      Warum sind sie wieder so gewählt worden?

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  11. PeBa
    Ich kann es auch nicht nachvollziehen, warum der Jugendtraum von Hans-Jörg Schmidt/SPD aus Steuergeldmittel bezahlt werden soll. Wenn er die U-Bahn-Verlängerung unbedingt haben will, soll er sie doch selbst bezahlen. Müssten wir ja auch.
    Ich stand letztens an der Bushaltestelle U-Bahn EKZ und wollte mit dem 213 nach Billstedt fahren. Da stand nichts von der Verlegung des 213, auch nicht wo er denn jetzt abfährt. Ich stand da und wartete und wartete, bis mir nach einer Viertelstunde dämmerte, dass sie vielleicht auf der anderen Straßenseite sein könnte und siehe da: in Höhe von der HASPA war tatsächlich so was wie eine Abfahrtstange. Kein Sitz. nichts. Nach Fragen wurde mir bestätigt, dass hier die Haltestelle vom 213 ist. Ich habe inzwischen auch die anderen Umleitungen ausprobiert. An der Legienstraße fährt jetzt der ich glaube 161. Der fährt bis kurz vor dem EKZ Manshardtstraße und biegt dann aber ab, um wieder in Richtung Horner Rennbahn zu fahren. Für ältere Leute ein „No go“. Wenn ich jetzt zum EKZ Manshardtstraße will, fahre ich also jetzt Richtung Horner Rennbahn über Stengelestraße (geradeüber der Haltestelle ist die Grundschule Stengelestraße) bis zur Horner Rennbahn. Dann steige ich in den 23 Richtung Billstedt und steige Sandkamp aus. Dann muss ich nur noch bei der gleichen Haltestelle in den 261 oder doch nicht?. Es ist ein Irrsinn. Für Schwerbehinderte (Nichtsehende, Fußkranke u.a.) ein Unding. Gut dass ich bald Rentnerin bin. Diese U-Bahn-Verlängerung kostet mich die Hälfte meiner noch verbleibenden Lebenszeit und wenn dann irgendwann die U-Bahn fertig sein könnte (siehe Bauzeit Elbphiharmonie) bin ich wahrscheinlich sowieso schon gestorben. Mal abgesehen davon, dass die Beschreibung bzw. Umleitungspläne der Hochbahn unverständlich sind. Ich weiß nach ausführlichem Studium der Umleitungspläne immer noch nicht, welcher Bus wohin fährt. Es ist eine Katastrophe. Viele Busfahrer fahren übrigens noch den gewohnten Weg und merken dann bei den Verengungen bei der Manshardtstraße und Sandkamp, dass sie falsch gefahren sind. Dann gibt es eine Extratour über die Horner Rennbahn zurück zur Stengelestraße. Es ist alles super durchdacht. Wahrscheinlich liegt es an mir, dass ich das alles nicht verstehe: Ich bin einfach zu blöd.

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    1. Ne Petra, Du bist sicherlich nicht zu blöd.
      Wenn man angeblich diese U-Bahn schon mit Fachleuten seit 2014 plant, würde ich da erwarten, dass es fachgerechter geplant ist und so eine Kleinigkeit die Fahrgäste an Haltestellen zu informieren möglich wäre. Unmöglich sowas.

      Da werden die nächsten Jahre noch viel mehr unerwartete Probleme auf die Horner zukommen.

      Nur so einen Kindheitstraum von Hans-Jörg Schmidt zu erfüllen, der in Horn gar nicht mehr wohnt und ihm auch die Bürger total egal sind und nach seinem Verhalten Hamburg wohl im Geld schwimmen muss, wo Corona jetzt noch viel Geld kosten wird, aber er in Horn weiter das Geld für diese sinnlose überteuerte Mini U-Bahn ausgeben muss.Wo auch noch nach dem Bau Vieles schlechter, nicht besser wird. Unglaublich.
      Also, was soll das überhaupt. Auch wenn sie jetzt die Horner Geest verschönern wollen, braucht man dafür trotzdem keine U-Bahn. Im Gegenteil, dadurch wird ja das Gegenteil entstehen. Keine schöne Baumallee mehr. Und die 2000 Bäume, die sie nachpflanzen müssten, wenn sie die großen, wunderschönen 770 Platanen einfach abfällen, werden nicht in der Manshardtstraße auf der U-Bahn nachgepflanzt. da dann nur 500, mehr geht ja da nicht. Der Rest irgendwo in Hamburg oder es wird Geld dafür gezahlt. Haben die Horner ja richtig viel davon.

      Schämt sich so eine Partei da eigentlich nicht, die „Grüne“ heißt? Pfui
      Ihr müsst nicht glauben, die heißen Grüne, weil sie für die Natur wären.
      Die leider am wenigsten. Jetzt gehts nur noch um die Macht.
      Auch denen sind die Bürger egal.

      Und ihre weissen Striche, die sie als Radweg auf die Straße pinseln lassen und das die Radfahrer von Autos darauf tot gefahren werden, ist ihnen auch völlig egal, aber sie haben eine Fahrradstadt entwickelt. Ha, ha. Superschlaue Politiker.
      Die sollten sich mal bei anderen Städten schlau machen, was es da für tolle Möglichkeiten gibt. Aber bei den Radfahrern sparen u. nur so ein bisschen Farbe ausgeben und den Rest für solche unnötige U-Bahn für 2 Haltestellen verschwenden.

      Petra, und du glaubt Du wärest blöd?

      Hat Hr. Schmidt schon mal Jemand gefragt, ob er dann mit Jemanden in der Manshardtstraße seine Wohnung für die 7-10 Jahre tauschen wird? Ist ja alles nicht so schlimm.
      Dann kann er bei der Baustelle hautnah in der ersten Reihe zuschauen. Das bisschen Lärm ist doch nicht so schlimm.

      Ein Herr von der Hochbahn meinte, man kann sich ja Kopfhörer aufsetzen. Kann er ja auch tun. Aber kann es auch gern live erleben.

      Hoffentlich sind jetzt die Bürger endlich aufgewacht, die dies Dilemma SPD + Grüne wählten.

      Nächstes Jahr gibt es wieder Wahl und da werden die Alle diesen Fehler wohl nicht wieder machen, wenn sie schlauer geworden sind.

      Warum heißt eigentlich ein Bürgermeister überhaupt BÜRGERmeister ?wenn die Bürger ihm so egal sind und er nur für sich entscheidet, aber nicht FÜR die Bürger.

      Danke Herr Tschentscher, dass die Bürger Ihnen egal sind.
      Obwohl die Bürger ihm direkt sagten sie wollen diese U-Bahn nicht.

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